Samstag, 2. November 2013

Hefezopf (es gibt für alles ein erstes Mal...)


Nun blogge ich seit über einem Jahr über das Backen, die Freude daran wird von Post zu Post größer. Ich machte schon Torten, Muffins und Cupcakes in allen möglichen Varianten. Ja auch an Fondanttorten habe ich mich schon heran getraut.
Aber einen Hefezopf?? 
Nein, eine echte Wissenslücke die ich am gestrigen Feiertag geschlossen habe :-)


Also schrieb ich meiner Blogger-Freundin Nancy, von Samt und Sahne, ob sie ein tolles einfaches Rezept für einen Hefezopf für mich habe.

"Klar!" sagte sie "das Weltbeste!"
Und es sollte sich bewahrheiten...

Also warf ich mir gestern meine Backschürze über und führte mir dieses Rezept zu Gemüte.
Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht etwas umständlich und umfangreich ist im Grunde aber ganz einfach.

Folgende Zutaten benötigt ihr

Die Geheimwaffe: Tangzhong
50 g Mehl
250 ml Wasser
Das ergibt ca. 200 g; 184 g davon benötigt ihr später für den Hefeteig

Und für den Hefeteig:
540 g Mehl
86 g Zucker
8 g Salz
11 g Trockenhefe
86 g Ei (waren bei ca 2 Eier der Größe S)
59 g Schlagsahne
54 g Milch
49 g Butter
ca. 100 g Rosinen (wenn ihr wollt)

Und nun geht's los (wohl dem der eine Küchenmaschine mit Knethaken hat):

Zuerst wird die Geheimwaffe hergestellt: Tangzhong.
Dafür vermengt ihr das kalte Wasser und das Mehl mit einem Schneebesen in einem kleinen Topf miteinander. Das Gemisch wird nun, unter Rühren, solange erwärmt bis es andickt und der Schneebesen beim Rühren Spuren hinterlässt.
Die Masse füllt ihr nun am Besten in eine Plastik Dose und verschliesst sie Luftdicht damit sich keine Haut bildet.

In einer Rührschüssel werden nun Mehl, Zucker, Salz und Hefe vermischt.
Die Schlagsahne zusammen mit der Milch in einem Topf lauwarm erwärmen und zusammen mit dem Ei und dem Tangzhong zum Mehlgemisch geben und zu einer homogenen Masse verrühren.

Die Butter schmelzen und zur Masse hinzugeben.
Nun wird das ganz 15 Minuten mit einem Knethaken geknetet und dann abgedeckt für 50 - 60 Minuten an einen warmen Ort gestellt.
Wenn ihr Rosinen dabei haben wollt sollten sie ca. 5 Minuten vor "Knetende" hinzugefügt werden.




Nach der Ruhrzeit teilte ich diesen ultra geschmeidigen Teig  in 8 gleich goße Teile und rollte sie aus.
Über youtube fand ich dieses Video mit einer Anleitung für einen 8-Strang Zopf und setzte es auch gleich so um. 


Der Zopf wird nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt, mit Eigelb bestrichen und bei 170 Grad Ober und Unterhitze ca 40 Minuten gebacken







Dieses Rezept ist ein himmlisch!!
Der Zopf ist auf Anhieb perfekt geworden!! Vielen vielen Dank liebe Nancy. Du hast meinen Backhorizont um einiges erweitert :-)

Dieses Rezept werde ich nun auf jeden Fall öfter verwenden, es lohnt sich!!




1 Kommentar:

  1. wunderbare fotos von einer wunderbaren backfee!!!

    freut mich, dass dich das rezept auch so begeistert - wie mich...

    liebste grüße
    nancy

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